AKTIVITÄTEN 2012

 

11.01.2011 um 19:00 Uhr, Geschäftstelle

Monatlicher Themenabend, anschließend Vorstandssitzung

 

01.02.2012 Pressemitteilung: FDP gegen den Verzicht auf Fördermittel

 

Die FDP im Stadtrat von Wildeshausen spricht sich gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung aus, den Ausbau der Gemeindestraße in Holzhausen auch ohne eine mögliche Förderung durch das Land Niedersachsen durchzuführen. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie die Verwaltung bereit ist, die mögliche Förderung von bis zu 60 % der Baukosten auch noch zum größten Teil auf die Anlieger umzulegen. Gerade beim Ausbau der Dorfstraße werden einige Anlieger im Rahmen der Anliegerbeiträge stark belastet“, so der Fraktionsvorsitzende Lars Kosten. Leider ist die Verwaltung der Bitte nicht nachgekommen, gerade die finanziellen Auswirkungen detaillierter vorzustellen. „Bei der Vielzahl der neuen Ratsmitglieder müssten die bisherigen Beratungen ausführlicher dargestellt werden. Es reiche nicht aus, auf alte Vorlagen zu verweisen“, so Kosten.

„Es ist schon schwer nachzuvollziehen, dass der erste Beschluss bereits am 26.09.2002 gefasst wurde und bisher nichts geschehen sei.“, so Kosten. In der Beschlussvorlage wird entgegen nur auf die Beschlussfassung von 2007 verwiesen. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Verwaltung noch weitere Informationen über den Ausbau der einer von der Verkehrsbelastung einer Kreisstraße ähnelnden Gemeindestraße für alle Ratsmitglieder bereitstellt.

 

08.03.2012 Fraktionsmitteilung: FDP verärgert über Zeitverschwendung

 

Schwierige Beschlussfassung zum Feuerwehrhaus

 

Am 8. März gab es lange Diskussionen zum Neubau des Feuerwehrhauses. Bei dem gemachten Vorschlag der UWG das Feuerwehrhaus am Stadtrand auf dem Gelände des Bauhofes anzusiedeln, wundert es nicht, dass die städtischen Gremien bereits seit 2001 über einen neuen Standort beraten, wenn bei jeder Beratung wieder von vorne angefangen werden soll, Standorte zu prüfen, die im Vorfeld bereits durch die Standortprüfung durchgefallen sind. Der Standort des Bauhofes für ein neues Feuerwehrhaus lehnt der Fraktionsvorsitzende Lars Kosten daher strikt ab!

Auch der Vorschlag der CDU, auf das angestrebte Gelände in der Pagenmarsch gleich einen neuen Bauhof und weitere Verbände des Rettungswesen anzusiedeln, stellt die Arbeit der letzten Jahre in Frage. Sicherlich würde ein Teil der Kosten für einen neuen Bauhof durch den Verkauf der bisherigen Bauhofsfläche als Bauland gedeckt werden, doch würde ein finanzieller Aufwand der Stadt bleiben, der den finanziellen Handlungsspielraum weiter eingrenzen würde. Zu unterstützen ist es aber auf jeden Fall, dass beim Bau eines neuen Feuerwehrhauses in der Pagenmarsch die Anordnung des Gebäudes es auch weiter zulässt, dass weitere Institutionen wie Polizei oder Organisationen aus dem Rettungsbereich, sich auf dem Gelände ansiedeln können.

 

12.03.2012 Hallenbadbesuch in Dissen

 

Auf Einladung der Verwaltung besuchten einige Ratsherren am 12. März das Hallenbad in Dissen bei Osnabrück. Das Bad wurde 2010 fertig gestellt. Ausführendes Architektenbüro war auch hier das vom Wildeshauser Stadtrat beauftragte Büro „de witt janßen partner“ aus Bad Zwischenahn. Die Ausführung der Baumaßnahme überzeugte die Teilnehmer. Auch die Verwaltung von Dissen wusste zu berichten, dass sie mit der Bauausführung und der Zusammenarbeit mit dem Büro äußerst zufrieden war.

Für Wildeshausen bleibt weiter die Frage offen, ob es möglich sein wird, die 5. Bahn zu finanzieren. „Es ist äußerst wünschenswert, 5 Bahnen in unserem Hallenbad zu realisieren, es muss sich aber auch finanziell machen lassen. Ich möchte nicht, dass auf Grund der Diskussion um die 5. Bahn letztendlich das Gesamtprojekt Hallenbad scheitert!“, so Lars Kosten.

 

20.03.2012: Pressemitteilung: FDP-Finanzierungsvorschlag für die 5. Bahn

 

Die FDP-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat schlägt eine Finanzierung für die 5. Bahn des Hallenbadneubaus in Form einer Bürgerbeteiligung vor. „Es ist doch eine tolle Sache, wenn getreu dem Motto `Vom Bürger für den Bürger` sich Wildeshauser Bürger am Schwimmbad beteiligen“, so Helmut Müller. Der Grundgedanke ist nicht ein Bürgerkredit, sondern der Erwerb von Dauerkarten. Die zeitlichen Staffelungen sind dabei unterschiedlichster Art anzubieten. So sei auch denkbar, dass eine lebenslange Dauerkarte erworben werden könnte.
„Das wäre doch mal ein etwas anderes Geschenk fürs Enkel- oder Urenkelkind“, so der Fraktionsvorsitzende Lars Kosten. Aber auch Spenden oder eine Beteiligung am Bad durch Wildeshauser Bürger und Firmen wären eine gute Möglichkeit. „Nach dem Zuspruch von Wildeshauser Bürgern, gerade für die 5. Bahn, sollte auch hier sicherlich ein Teilbetrag für die 5. Bahn erzielt werden können“, so Helmut Müller. „Und natürlich sind auch alle Ratsherren in der Pflicht! Wie wäre es, wenn alle Ratsherren sich verpflichten, zukünftig auf das Sitzungsgeld für die Ratssitzungen zu verzichten? Hier würden dann mal schnell 3.500,- bis 4000,- jährlich für die Finanzierung zur Verfügung stehen!“, Müller und Kosten weiter. „Das reicht für eine Finanzierungssumme von
50.000,- Euro (oder höher)“, Helmut Müller ergänzend.

Mit einem solchen Modell ist nach Ansicht der FDP die 5. Bahn zu realisieren. Vermutlich lässt sich auch ein durchaus größerer Teil des Bades durch dieses Modell finanzieren.

 

28.03.2012 um 19:30 Uhr, Gaststätte Peter Sander

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes

 

Ortsverbandsvorsitzender Horst Dietz konnte 11 Personen zur Jahreshauptversammlung der FDP Wildeshausen begrüßen. Als treuer Gast wurde Ernst-August Bode begrüßt. Die Versammlung stand im Zeichen der Finanzierungsdiskussionen für den Neubau des Wildeshauser Hallenbades. Der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden befasste sich schwerpunktmäßig mit der Kommunalwahl im September 2011, die mit dem Verlust eines Ratsmandates endete. „Wir müssen uns richtig ins Zeug legen.“, sagte Dietz im Hinblick auf die Landtagswahlen 2013. Hergen Stolle, der nach 20 Jahren Ratsarbeit nicht mehr kandidiert hatte, zählte in seinem Rechenschaftsbericht viele Versäumnisse und Pannen der letzten Jahre seitens der Verwaltung auf. Sein Nachfolger im Amt des Fraktionsvorsitzenden Lars Kosten sagte, dass das Klima im Rat deutlich besser weil u.a. sachorientierter geworden sei.

Nach den Rechenschaftsberichten stand die Neuwahl des Vorstandes an. Dieser wurde vollständig und einstimmig in den Ämtern bestätigt. Ralf Müller bleibt stellvertretender Vorsitzender, Gunnar Dohle Geschäftsführer und Reiner Alberts Schatzmeister.

Nach den Wahlen stellte Helmut Müller ein innovatives Wärmekonzept für das Hallenbad vor, dass den bisherigen Finanzierungsvorschlag wesentlich ergänzt.

 

29.03.2012 Pressemitteilung: FDP legt erweitertes Konzept zur Hallenbad-Finanzierung vor

 

Aus der Nordwest-Zeitung vom 30.03.2012 (Stefan Idel):

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Oldenburg/Wildeshausen/Artikel/2836421/Biogas-soll-neues-Hallenbad-aufheizen.html

 

Mit einem innovativen Vorschlag geht nun die FDP an die Öffentlichkeit: Das Bad könnte einen Anschluss ans Biogas-Netz erhalten. Die im Haushalt bereits eingestellte knapp 1 Million Euro für ein Wärmeverbundsystem mit der Kläranlage könnte in die Finanzierung fließen. Nach einem Austausch mit dem Planungsbüro De Witt/Janßen/Partner wies FDP-Ratsherr Helmut Müller darauf hin, dass dem Abwassernetz nur bedingt Wärme entzogen werden könne. Auch die Abwärme des Klärschlamms reiche nicht aus, um das Bad zu heizen. Die Abwärme aus einer Biogasanlage gebe es dagegen quasi zum „Nulltarif“, meinten Müller und auch Landwirt Hermann-Georg Behrens bei der Jahreshauptversammlung der Wildeshauser FDP. Denn mit einer Biogasanlage solle über das Blockheizkraftwerk (BHKW) in erster Linie Strom erzeugt werden; die Wärme sei ein „Abfallprodukt“.

Erfolgreiche Beispiele gibt es bereits im Landkreis: So wird das Freibad Kirchhatten über eine Biogasanlage beheizt. Die Energiekosten für den laufenden Betrieb des Bades sinken erheblich. Denkbar sei beispielsweise ein Anschluss an die Anlage der Spascher Bioenergie GmbH (Schnitger), die bereits heute das Resort Gut Spasche und die Privatschule beliefere. Um Wärmeverluste über die mehrere hundert Meter lange Strecke von Spasche bis in den Krandel zu vermeiden, solle Biogas geliefert und am Bad ein BHKW aufgestellt werden.

Müller wies zudem auf eine Sonderregelung des novellierten Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) hin. Danach winke ein höherer Bonus, wenn ein großer Anteil der Abwärme extern genutzt werde. Da das gesamte Krandel-Areal zu den touristischen Zielen im Luftkurort Wildeshausen zähle, wäre vielleicht eine Förderung über die N-Bank möglich. Das müsse die Verwaltung prüfen. FDP-Fraktionschef Lars Kosten kündigte an, das Biogas-Konzept in einen Antrag an den Rat einzubringen.

Erneut warben die Liberalen für ihren Vorstoß, die Finanzierung des Badneubaus durch das Regenerieren von Spenden oder den Verkauf von Anteilen (Bausteinen) sicherzustellen. Das Konzept „Bürger für Bürger“ habe eine hohe Symbolkraft, meinte FDP-Ortsverbandsvorsitzender Horst Dietz. Firmen könnten für ihre Mitarbeiter Dauerkarten erwerben. Wildeshauser, die für Familienangehörige „Jahres-Billetts“ kaufen, identifizierten sich in hohem Maße mit „ihrem“ Bad. Der Idee wurde bereits im Ratsbeschluss vom Donnerstag berücksichtigt und soll weiter beworben werden.

 

04.04.2012 um 18:30 Uhr, Geschäftsstelle

Themenabend

 

13.04.2012 um 15:00 Uhr, Freibad Kirchhatten

Besichtigung

 

 

 

04.05.2012: Pressemitteilung: Gegen die Umbenennung der Bürgermeister-Petermann- und der Bürgermeister-Müller-Bargloy-Straße ist die FDP. Es gelte, die Gesamtlebensleistung der Politiker zu würdigen

 

Die Nordwest-Zeitung schreibt:

 

Er hat schon für viel Diskussionsstoff gesorgt, jetzt steht er auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt am Dienstag 8. Mai: der Antrag von Ratsfrau Kreszentia Flauger (Die Linke) auf Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße und der Bürgermeister-Müller-Barg­loy-Straße. Flauger hatte ihren Antrag damit begründet, dass Straßen in Wildeshausen nicht nach Menschen benannt sein sollten, die während der nationalsozialistischen Diktatur politische Führungspositionen innehatten und sich später nicht davon distanziert hätten. Im Vorfeld der Ausschusssitzung spricht sich die FDP-Fraktion im Wildeshauser Rat gegen die Umbenennung der beiden Straßen aus. „Hierbei geht es nicht darum, dass Hermann Petermann nach der NS-Zeit Mitglied der FDP wurde und wir den Ruf der FDP durch diesen Antrag geschädigt sehen. Es geht auch nicht um die Verharmlosung dessen, was in der NS-Zeit alles geschehen ist. Es geht hier um eine rein sachliche Betrachtung!“, betont der Fraktionsvorsitzende Lars Kosten.

Die Benennung von Straßen nach ehemaligen Bürgermeistern sei nicht nur in Wildeshausen gute Praxis. Man dürfe nicht den Eindruck erwecken, dass die Straße für Petermanns Zeit als Bürgermeister in den Jahren 1933 bis 1945 benannt worden sei. Außerdem dürfe man nicht vergessen, dass Petermann von den Wildeshauser Bürgern fast 20 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus zum Landrat und später zum Bürgermeister gewählt worden sei. „Für die Leistungen in diesen Ämtern und auch für Einrichtungen und Vereine wie zum Beispiel die Feuerwehr und die Schützengilde gilt es, der Person Hermann Petermann Respekt zu zollen!“, so Kosten weiter.

Selbstverständlich sei Petermanns Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus mitabzuwägen, aber es sei die Frage, wie ausgeprägt diese Verantwortung gewesen sei. „Hier muss man auch Berichte von älteren Wildeshausern hören, die besagen, dass er sich für Bürger eingesetzt hat, die in Konflikt mit der Regierung waren“, meint Kosten. „Wenn wir anfangen, Straßennamen zu ändern, dann muss auch geschaut werden, ob nicht weitere Straßen, die zum Beispiel nach Wissenschaftlern aus der Nuklearforschung benannt wurden, umbenannt werden müssen. Wie viele Menschen sind durch die Verwendung von Atombomben oder durch Atomunfälle ums Leben gekommen?“, spricht Kosten sich abschließend gegen die Umbenennung der Bürgermeister-Petermann und Bürgermeister-Müller-Bargloy-Straße aus.

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Oldenburg/Artikel/2858870/FDP-gegen-neue-Stra%DFennamen.html

 

 

09.05.2012: Pressemitteilung: FDP gegen übereiltes Vorgehen bei der Ganztagsschule

 

Lars Kosten, Fraktionsvorsitzender der FDP, mahnt an, beim Thema Ganztagsschule erst mit einem fertigen Konzept zu starten. „Zunächst muss unter allen Beteiligten (Schulen, Eltern,  Schulbehörde, Verwaltung und der Politik) über das weitere Vorgehen Einigkeit bestehen, bevor voreilige Beschlüsse gefasst werden.“ Wenn bereits jetzt eine Elternbefragung durchgeführt wird, kann diese nach Ansicht der FDP nicht für die endgültige Entscheidung über die Einführung einer Ganztagsschule herangezogen werden und wäre somit derzeit vertane Zeit. „Erst sollte man sich einig werden, ob man eine Ganztagsschule einführen will und dann gemeinsam erarbeiten, welche Modelle einer Ganztagsschule für Wildeshausen möglich und sinnvoll wären. Erst dann kann eine detaillierte aussagekräftige Elternbefragung durchgeführt werden.“, wirbt Kosten für ein nicht überhastetes Vorgehen. Wenn danach feststehen sollte, welches Konzept einer Ganztagsschule eingeführt werden soll, sollen der zusätzliche Raumbedarf und die damit unter Umständen verbundenen Baumaßnahmen erfasst und geplant werden. „Es reicht somit nicht, bis zum Ende des Jahres die Einführung der Ganztagsschule bei der Schulbehörde zu beantragen, sondern es ist vorher von allen noch viel Arbeit zu leisten.“, sagt Fraktionsvorsitzender Kosten zum weiteren Vorgehen.

Wie bereits im Schulausschuss geäußert, sieht Lars Kosten erst eine gut vorbereitete und funktionierende Umsetzung einer Ganztagsschule im Schuljahr 2014/2015 für möglich. “Mit einem halbfertigen Konzept zu starten, kann nicht unser Ziel sein.“